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Sicherheit auf dem Spielplatz

Mal wieder aktualisiert – bald ist ja schon Frühling 😉 Spielplätze gibt es fast in jedem Dorf oder vielen Stadtteilen. Von Eltern und Kindern werden sie häufig besucht, da der Nachwuchs sich hier austoben kann, neue sowie alte Freunde trifft und Mama oder Papa entspannen können, während ihr Kind spielt.

Doch häufig sind Spielplätze nicht so sicher, wie sie scheinen. Immer wieder zeigen Reportagen im Fernsehen, wie es um die Sicherheit auf Spielplätzen wirklich besteht. Der TÜV Rheinland nahm 2009 75 Spielplätze in 15 deutschen Städten unter die Lupe und stellte fest, dass nur sechs von ihnen in einem einwandfreien Zustand sind. Es gibt einige Punkte, die man als Elternteil beachten sollte, bevor man sein Kind dort gefahrlos spielen lässt.

Wie wirkt der Spielplatz optisch?

Auf den ersten Blick sollte Ihnen auf dem Spielplatz nichts auffälliges in die Augen stechen. Die Rasenflächen sind gepflegt, im Sandkasten oder Kies befinden sich wieder Hundekot noch andere Verunreinigungen. Müll befindet sich im dafür vorgesehen Ort – dem Mülleimer – der zudem regelmäßig geleert wird. Außerdem sollte sich der Spielplatz in einer verkehrsberuhigten Zone befinden oder zumindest durch einen Zaun mit Drehkreuz, selbst schließenden Toren oder ähnlichem sicher von Straßen abgetrennt sein.

Nähere Betrachtung des Spielplatzes

Treffen diese Punkte zu, sollte man bestimmte Punkte näher betrachten. Ein umgrenzender Zaun sollte eine Mindesthöhe von einem Meter haben und nicht zum Klettern animieren. Gefährlich ist es, wenn die Zaunenden spitz sind oder scharfkantige Teile hervorragen.

Die Spielplatzgeräte müssen ebenfalls in einem einwandfreien Zustand sein. Beruhigend ist es, wenn diese das GS-Sicherheitszeichen tragen. Eine solche Prüfung ist zwar freiwillig, zeugt aber davon, dass der Hersteller mögliche Risiken für den Benutzer ausschließen möchte. Zudem wird das Produkt regelmäßig von der Prüfstelle kontrolliert; häufig übernehmen TÜV oder Dekra diese Aufgaben.

Trotzdem kann es auch trotz GS-Sicherheitszeichen zu Beschädigungen an den Spielgeräten kommen. Am Holz können große Splitter abstehen, Schrauben oder Nägel können sich lockern und hervorstehen, Endverbindungen von Seilen sind eventuell nicht mehr gesichert – solche Schäden bieten ein erhöhtes Verletzungsrisiko für das spielende Kind.

Wer nicht jede einzelne Schraube kontrollieren will, kann stattdessen einmal beherzt zufassen und zum Beispiel Wippe, Bänken oder Klettergerüsten wackeln. Wenn diese nachgeben, ist ein zweiter Blick ratsam. Bei Wippen ist es außerdem wichtig, dass eine ausreichende Endanschlagdämpfung besteht und der Sitz dadurch nicht nahezu ungebremst auf den Boden aufschlägt.

Unter Klettergerüsten oder vor einer Rutsche liegt häufig ein Fallschutzbelag. In solch einem Fall ist wichtig, dass dieser faltenfrei ist und keine Beschädigungen aufweist, da diese Stolperfallen darstellen.

Beschwerde bei der Behörde

Wenn Eltern auf ihrem bevorzugten Spielplatz Mängel auffallen, hilft es nur, sich bei der zuständigen Behörde zu beschwerden. Bei städtischen Spielplätzen ist die meistens das Schul- oder Jugendamt, bei privaten das Ordnungsamt.

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