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Ruiniert das Stillen den Busen?

Viele werdende Mamas stellen sich bereits während der Schwangerschaft die Frage, ob Stillen auch irgendwelche Folgen auf den Busen haben wird. Denn die meisten Frauen befürchten einfach, dass der Busen nach der Stillzeit hängen oder die Form verlieren wird. Aber diese Angst ist völlig unbegründet.

Hebammen und Gesundheitsorganisation informieren

Schon seit Jahren sind sich die Experten einig, dass das Stillen keinen Einfluss auf die Busenform hat. Aus diesem Grund raten auch Hebammen und auch die WHO, Weltgesundheitsorganisation, Müttern dazu, ihre Kinder zu stillen. Denn bereits während der Schwangerschaft verändert sich der Busen einer Frau. Die neue Form der Brust kommt also nicht erst mit dem Einschuss der Muttermilch. Aus diesem Grund kann sich ein weiblicher Busen auch dann verändern, wenn die Mutter nicht stillt. Besonders jüngere Mütter haben Angst nach der Geburt, ihren wohlgeformten Busen zu verlieren. Aber das Stillen ist definitiv nicht mit einer Veränderung des Busens in Verbindung zu bringen.

Stillen ist wichtig

Wer sich für ein Baby entscheidet, sollte auch damit rechnen, dass sich der Körper einfach verändert. Denn nicht nur der Busen wird vielleicht ein wenig aus der Form geraten. Aber alle werdenden Mamas sollten sich immer vor Augen führen, dass die Muttermilch das Wichtigste ist, was ein Baby in den ersten Monaten braucht, um zu wachsen und zu gedeihen.
Zwar ist aufgrund des Fortschrittes nun bereits schon möglich, mit verschiedenen Milchpulvern die Muttermilch teilweise zu ersetzen. Aber hundertprozentig konnte die Muttermilch noch nicht ganz kopiert werden. Mit der Muttermilch nehmen die kleinen Zwerge viele wichtige Nährstoffe auf.  Solange Babys gestillt werden, benötigen sie keinen weiteren Schutz, zum Beispiel durch eine Impfung.

So lange, wie möglich stillen

Ruiniert das Stillen den Busen?Hebammen und die WHO empfehlen, ein Baby mindestens ein Jahr zu stillen. Jedoch mindestens sechs Monate voll. Danach kann nach und nach mit der Beikost begonnen werden. Viele Babys werden neben der Beikost aber immer noch weiter gestillt. Manchmal sogar bis zum dritten Lebensjahr. Für das Abstillen ist es besonders wichtig, den passenden Zeitpunkt abzupassen. Nichts ist für die Babys schlimmer, als von heute auf morgen keine Muttermilch und somit auch die damit verbundene Wärme nicht zu bekommen. Ein langsames Abgewöhnen ist sowohl für die Kinder wie auch für die Mamas schöner. Denn schließlich gehört das Stillen zu den intimsten Momenten zwischen Mutter und Kind.

Foto: © Kitty – Fotolia.com // © detailblick – Fotolia.com

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