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Probleme mit dem Milcheinschuss – der Milchstau

Stillen soll die Verbindung zwischen Mami und Baby stärken, Geborgenheit schaffen, dem Kind einen guten Start ins Leben ermöglichen – einfach gesagt, ein schönes Erlebnis für beide Beteiligten sein. Doch manchmal zeigen sich Probleme, die dem im Wege stehen. Hormonell stellt sich der weibliche Körper schon in den Tagen vor der Geburt aufs Stillen ein; direkt nach der Geburt trinkt das Neugeborene Vormilch, die besonders eiweißreich, aber fettarm ist. Wenige Tage nach der Geburt schießt dann die reife Milch in die Brust ein, die von nun an bis zum Abstillen zur Verfügung steht.


Doch der Milcheinschuss verläuft nicht immer ohne Schwierigkeiten. Um eventuellen Problemen möglichst aus dem Weg zu gehen, legen Sie Ihr Baby in den ersten Tagen möglichst oft an – umso weniger schmerzhaft wird der Milcheinschuss. War dies aufgrund von zuviel Stress, einer stark schmerzenden Kaiserschnittnarbe oder anderen Gründen nicht möglich und nun schmerzt die Brust, können Sie versuchen, diese Probleme mit einfachen Mitteln selbst zu behandeln.


Ist Ihre Brust durch den starken Milcheinschuss schwer und geschwollen, zögern Sie nicht, sich einen gut sitzenden Still-BH zu kaufen, durch den Ihre Brust mehr Halt bekommt. Lassen Sie sich bezüglich der Größe beraten; ein zu kleiner Still-BH vergrößert die bestehende Problematik. Wärme weitet die Gefäße, die Milch kann besser fließen. Vor dem Stillen gönnen Sie also Ihren Brüsten warme Umschläge, wenn die Zeit dafür vorhanden ist – die wenigsten Babys trinken nach Plan. Eine kreisende Massage der Brust sorgt ebenfalls für einen besseren Milchfluss. Nach dem Stillen haben die meisten Mütter etwas Ruhe und Zeit für sich; das Baby schläft nun selig mit gefülltem Bauch. Sind Ihre Brüste heiß und geschwollen, können Sie jetzt kühle Umschläge oder Quarkwickel anwenden. Ist der Milchstrahl zu stark und stört das Baby beim gleichmäßigen Trinken, streichen Sie die Brust vor dem Anlegen ein paar Mal aus. Der größte Druck wird so in den meisten Fällen genommen. Auf keinen Fall sollten Sie bei zu starker Milchbildung die überschüssige Milch abpumpen. Das Gehirn bekommt sonst das Signal: „Hier hat jemand großen Hunger! Ich muss noch mehr Milch produzieren!“ Das Gegenteil von dem passiert, was Sie eigentlich erreichen wollten.



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