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Meningokokken Impfung und Nebenwirkungen

Meningokokken sind Bakterien, die eine Hirnhautentzündung, die Meningitis, auslösen. Jedes Jahr werden dem Robert-Koch-Institut mehrere hundert Fälle bei Kindern im Alter von bis zu fünf Jahren gemeldet. Die Ständige Impfkommission empfiehlt daher, sein Kind im Alter von einem Jahr gegen Meningokokken impfen zu lassen.

Ausbruch in kalter Jahreszeit

Die Erreger befinden sich am gesunden oder erkrankten Menschen und werden von hier aus über Tröpfcheninfektion, also Husten, Niesen oder Schnäuzen, übertragen. Besonders in Winter und Frühling ist ein Anstieg der Hirnhautentzündungen zu verzeichnen. Zwei bis drei Tagen nach der Infektion bricht die Krankheit aus. Sie beginnt mit Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit durch die entzündeten Hirnhäute, die Gehirn und Rückenmark umgeben.

Symptome des Gehirns

Da das Gehirn betroffen ist, zeigen sich außerdem neurologische Symptome: So können die betroffenen Kinder sowohl schläfrig aber auch äußerst erregt sein. Sie reagieren empfindlich auf Geräusche und Licht. Möglich ist außerdem, dass Lähmungen, Krampfanfälle, Übelkeit und schwallartiges Erbrechen auftreten. Für Eltern unter Umständen nur schwer zu erkennen, für den Arzt aber ein Hinweis auf Meningokokken als Erreger sind stecknadelkopfgroße Blutungen, die so genannten Petechien. Häufig ging der Meningitis außerdem eine Rachenentzündung oder eine Erkältung voraus.

Frühe Antibiotikagabe notwendig

Bei der Therapie ist es wichtig, dass Antibiotika so früh wie möglich gegeben werden. Da das Gehirn unter der Erkrankung leiden kann, ist es bei starker Entwicklung möglich, dass neurologische Schäden zurück bleiben. Wird rechtzeitig behandelt, liegt die Sterblichkeitsrate bei unter einem Prozent. Stellt man die Diagnose Meningokokkenmeningitis erst verzögert, sterben bis zu 15 Prozent der Erkrankten an der Hirnhautentzündung; unbehandelt sind es sogar 85 Prozent.

Impfstoff eingeschränkt wirksam

Meningokokken kommen in verschiedenen Variationen vor; man spricht in diesem Zusammenhang von Serotypen. In Deutschland werden Hirnhautentzündungen vor allem durch die Serotypen B und C ausgelöst. Die derzeitig durchgeführte Impfung richtet sich gegen den Serotyp C. Gegen B gibt es zurzeit noch keine aktive Impfung, es wurde aber bereits ein Impfstoff zur Zulassung eingereicht, so dass dieser mittelfristig bei positiver Zulassung eingesetzt werden könnte.

 

Weitere Kinderkrankheiten

Diphterie Meningokokken
Keuchhusten Humane Papillomaviren (HPV)
Haemophilus influenzae Typ B Masern
Kinderlähmung (Poliomyelitis) Mumps
Hepatitis B Tetanus / Wundstarrkrampf
Pneumokokken Röteln
Windpocken

DER IMPFWAHNSINN vs. IMPFFAULHEIT

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