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Masern – erkennen, behandeln und vorbeugen

Masern zählt zu den klassischen Kinderkrankheiten. Im zweiten Lebensjahr empfiehlt die Ständige Impfkommission zwei Teilimpfungen, die in der Regel gemeinsam mit den Impfungen gegen Mumps und Röteln als Mehrfachimpfung (MMR) injiziert werden. Masern werden durch das Masernvirus ausgelöst und durch Tröpfchen in Form von Husten, Schnupfen, Niesen und ähnlichem übertragen. Anstecken kann man sich bei Personen vom fünften Tag der Inkubation, also ab dem Zeitpunkt der Infektion, bis zum vierten Tag nach Auftreten des Hautausschlags. Da von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit unter Umständen knapp zwei Wochen vergehen können, ist es teilweise schwierig zu bestimmen, wann ein Kind ansteckend ist und wann nicht – zumindest solange noch kein Ausschlag zu sehen ist.

Ausschlag beginnt an den Ohren

Die Schlagwörter, mit denen die Symptome bei Masern zusammen gefasst werden können, lauten „verheult“, „verrotzt“ und „verschwollen“. Das verheulte Aussehen erklärt sich Vorsicht bei Masern während der Schwangerschaftdurch die meist vorhandene Bindehautentzündung, unter denen die Kinder zu Beginn leiden. Die Augen sind gerötet, lichtempfindlich und tränen. Schnupfen und ein aufgequollenes Gesicht führen zu den fehlen Schlagwörtern. Ein bellender Husten und Kopfschmerzen kommen meistens als Beschwerden hinzu. Am zwölften Tag bekommen die Betroffenen Fieber und an der Mundschleimhaut zeigen sich helle Flecken. Meist schon einen Tag später zeigen sich die typischen Masernflecken. Sie treten zuerst hinter den Ohren auf und verteilen sich von dort aus über den Körper. Die Flecken bilden später feine Schuppen. Die Lymphknoten am Hals sind geschwollen.

Gefürchtete Komplikationen

Bei Masern können einige Komplikationen auftreten, die lebensbedrohlich sind. Neben einer Lungenentzündung und Mittelohrentzündung kann es zu einer gefürchteten Gehirnentzündung, der Enzephalitis, kommen. Zwanzig Prozent dieser Gehirnentzündungen enden mit dem Tod; bei weiteren 30 Prozent bleiben Schäden am Gehirn zurück, die sich in unterschiedlichsten Formen äußern können. Als Rarität gilt die SSPE, eine Gehirnentzündung, die bis zu zehn Jahre nach einer Masernerkrankung auftreten kann. Diese Spätkomplikation endet immer (!) tödlich.

Möglich sind als Komplikation von Masern außerdem Schwäche des Immunsystems mit Kreislaufversagen oder Störungen in der psychischen Entwicklung.

Die Behandlung von Masern richtet sich nach den Symptomen. Treten keine schweren Komplikationen auf, ist die Prognose gut. Wer einmal Masern durchgemacht hat, ist sein Leben lang immun und kann sich nicht mehr anstecken.

 

Weitere Kinderkrankheiten

Diphterie Meningokokken
Keuchhusten Humane Papillomaviren (HPV)
Haemophilus influenzae Typ B Masern
Kinderlähmung (Poliomyelitis) Mumps
Hepatitis B Tetanus / Wundstarrkrampf
Pneumokokken Röteln
Windpocken

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1 Kommentar

  1. Hallo Maminetz,

    das ganze Thema Impfen baut auf Angst machen der „Patienten“ auf. Auch dieser Artikel hier zeigt das wieder auf, womit ich den Artikel keineswegs schlecht machen möchte.
    Hier wird genau darauf eingegangen was bei einer regulären Masern Erkrankung passieren könnte, aber es wird dem nicht gegenüber gestellt welche Risken eine Impfung haben könnte. Ich betone hier jeweils das Wort „könnte“, denn ich kenne niemanden der durch irgendeine durchlebte Kinderkrankheit irgendeinen bleibenden Schaden von sich getragen hat, inklusive mir.
    Ich selbst hatte so ziemlich alle Kinderkrankheiten, die auch wichtig für den Organismus sind, erfolgreich und unbeschadet durchlebt. Gut ich bin ein Kind der 70er und da war das halt so. In dieser Zeit wurden auch Kinder in Kindergärten extra zusammengesteckt wenn ein Kind eine Kinderkrankheit hatte, damit man die Kinderkrankheit auch abbekommt.
    Durch Kinderkrankheiten lernt der Organismus bzw. das Immunsystem erst mit Infekten umzugehen und richtig zu reagieren. Eine Abwehr wird geschult und aufgebaut. Nichts anderes macht eine Impfung, nur in abgeschwächter und geregelter Bahn.
    Ich für meinen Teil kann sagen, ich hatte fast alle gängigen Kindergrankheiten, ja sogar Mumps mit relativ hohem Kindesalter mit einhergehender Hodenschwellung! Es hat mir nicht geschadet, ich bin weder zeugungsunfahig dadurch geworden noch habe ich sonst irgendwelche Probleme die auf eine durchlebte Kinderkrankheit hinweisen könnten. Im Gegenteil, mein Immunsystem reagiert ziemlich gut und ich habe so gut wie nie Infekte und falls doch, dann sind diese schnell wieder vergessen.
    Ich empfehle allen Eltern sich genau zu informieren über die pro und contras beider Seiten und sich nicht nur auf den Kinderarzt oder die eventuell manipulierte „Presse“ zu verlassen.
    Einen interessanten Vortrag hatte ich zum Beispiel mit meiner Frau im Geburtshaus Frankfurt besucht. Dort hielt Ulrich Koch(nicht das Institut!) einen Vortrag über Impfen. Er selbst hat auch 4 Kinder die wenig oder gar nicht geimpft sind und alle leben 🙂 Er selbst ist Arzt!

    Quellen zum nachlesen:
    http://unzensiertinformiert.de/2011/08/die-tricks-des-robert-koch-instituts-wie-gefahrlich-sind-baby-impfungen-wirklich/ aus der Quelle von http://ehgartner.blogspot.com/2011/08/die-tricks-des-robert-koch-instituts.html

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit