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Impfwahn vs. Impffaulheit

niedlich - impfung
Muss das sein??

Tja wo fängt man bei diesem Thema überhaupt an? Vielleicht bei der eigenen Impfgeschichte. Ich selbst bin ein Kind der 70er was soviel bedeutet, dass ich in den 70er in den Kindergarten und in die Grundschule gegangen bin. Damals als ich in München wohnte, war es Usus, dass man wenn ein Kind eine Kinderkrankheit hatte es nicht zwangsläufig zu Hause gelassen hat. Nein es war vielmehr so, dass man seine Kinder mit dem erkrankten Kind in Kontakt gebracht hatte um die Kinderkrankheit auch abzubekommen und sie somit hinter sich zu haben. Damals als ein Gehalt meist ausgereicht hatte um eine Familie zu ernähren. Damals als die Mieten im Verhältnis zum verdienten nicht rund die Hälfte des Nettogehalts ausgemacht hatte.

Ich möchte damit jetzt nicht sagen das es früher besser war, es war anders und damit nicht unbedingt schlechter als heute. Jeder vergleicht und so auch ich und stelle damit gegenüber was mir wichtig erscheint, das kann individuell bei jedem etwas anders sein. Das nennt man dann freie Meinung.
Viele haben eine freie Meinung, auch im Bezug auf das Impfen, kommt es aber dann zu der Frage Impfen oder nicht, dann ist es nicht weit her mit der freien Meinung und der damit einhergehenden Umsetzung. Man läßt sich dann diktieren wie die freie Meinung auszusehen hat. Dieses „Diktat“ macht im Bezug auf die Impfung die STIKO, die ständige Impfkommission. Ich gehe jetzt nicht auf die Zusammensetzung der STIKO ein, dazu gibt es im Netz genug zu lesen.

Seit 4 1/2 Jahren habe auch ich Kinder und damit steht das Thema Impfen wieder vermehrt auf der Tagesordnung, und zwar immer dann wenn man mit seinem Kind zu einer der zahlreichen „U“ Untersuchungen muss. Dort bei der Untersuchung gibt es nämlich den Kinderarzt(ja es gibt auch Kinderärztinnen). Dieser Arzt ist je nachdem wie stark seine Interessen sind, sehr darauf bedacht seine Patienten(die Kinder) gut durch geimpft zu haben. Ich wette es gibt Impfprämien. Unsere Kinderärztin war in der Vergangenheit auch in Afrika tätig, dort wo all die abgelaufenen Impfdosen hinkommen, und hat dort Aufklärungsarbeit betrieben und auch das ein oder andere Afrikanische Kind geimpft. Das finde ich dort auch ganz sinnvoll, weil dort fast niemand geimpft ist und es eine relativ hohe Sterberate bei Kindern gibt.
Unsere Ärztin ist pro Impfen, ganz klar, aber sie setzt einen nicht unter Druck. Sie macht Vorschläge was man machen kann und was sie für aktuell sinnvoll erachtet. Man kann das dann umsetzen, aber auch sein lassen. Allerdings „muss“ man es ihr dann plausibel erklären warum man nicht impfen lassen will oder gerade jetzt eben nicht.

Kinder-ImpfungWir als Eltern hatten es immer so gemacht, dass wir die Impfung egal was für eine, immer solange wie es ging heraus gezögert hatten. Heute ist es nämlich anders als damals. Heute muss ein Kind oftmals geimpft sein um überhaupt einen Kindergartenplatz zu bekommen und das ist jetzt nicht aus der Luft gegriffen. Soviel zum Thema in Deutschland gibt es keine Impfpflicht. Diese gibt es nämlich sehr wohl, wenn auch nicht offiziell und eben indirekt. Impft man nicht, so kann es sein das man eben gesellschaftlich ausgeschlossen wird. Gut, der Druck in unserer Zeit ist deutlich höher, langt doch heute meist ein Job nicht um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und ein Arbeitsausfall wegen einem kranken Kind zu Hause wäre ja so fatal. Merkt ihr gerade was in unserem System so alles falsch läuft? Gut…weiter im Text.

Ich hatte Masern, Röteln, Windpocken und Mumps. Und ich leben immer noch. Bis auf Mumps hatte ich auch alles ohne Probleme gut überstanden. Bei Mumps war ich im Alter von 11 Jahren. Ich wachte eines Morgens auf und konnte kaum laufen, denn ein Hoden war geschwollen wie ein Tennisball. Schnell zu Mama und die mit mir zum Arzt. Früh erkannt Gefahr gebannt! Unter ärztlicher Kontrolle und Medikation ging die Schwellung schnell zurück und Mumps war nach einer Woche vergessen, aber in Lebensgefahr war ich zu keiner Sekunde. Geschadet bezüglich der Zeugungsfähigkeit hat es mir auch nicht, denn ich habe heute zwei Kinder.

Ein Kinderkrankheiten Highlight kann ich noch von meinem Bruder berichten. Er bekam eines Tages Windpocken. Nicht weiter aufregend, denn das kannten meine Eltern ja bereits von mir. Kinderarztbesuch und immer schön eincremen und möglichst wenig kratzen. Zu der Zeit waren wir bei der Verwandtschaft zu besuch und unsere Cousine und Cousin ernannten meinen Bruder zum Windpockenkönig und so fuhren wir als sein Hofstaat mit ihm auf einer improvisierten Kutsche über den Hof. Windpocken waren somit cool und irgendwie hatte auch keine Angst davor. 
Lese ich allerdings heute etwas von Windpocken( http://de.wikipedia.org/wiki/Windpocken), dann werden gleich ganze Horrorszenarien ausgemalt.

Kinderärzte berichten von Kostensenkung durch Impfung  aber was ist wichtiger? Ein gesundes robustes Kind aus immunologischer Sicht gesehen und damit ein stabiler Erwachsener, oder der geldwerte Vorteil. Klar ist die Impfung ansich viel optimierter als noch vor vielen Jahren. Musste Kind früher zum Impfen so hatte man häufiger einen Termin beim Kinderarzt, weil es noch nicht so komplexe Mehrfachimpfstoffe gab wie heute, entsprechend hoch war die Belastung mit Impfzusatzstoffen die nicht nur unbedenklich und ungefährlich waren und sind. Durch die Mehrfachimpfung „spart“ man sich die Zusatzstoffe, belastet aber mit immer mehr Erregern zeitgleich den Körper. Wir reden hier aktuell von fünffach oder sechsfach Impfungen! Also 6 verschiedene abgeschwächte Erreger in Form einer Impfung!

Nachdem ich mit meiner Frau mal einen Vortrag von Dr. Ulrich Koch im Geburtsthaus Frankfurt besucht hatte, war und bin ich der Meinung das eine Impfung eine Körperverletzung ist, erst recht wenn durch die Impfung ein bleibender Schaden entsteht. Aber wir Eltern machen uns im Falle der Impfung unserer Kinder dann mitschuldig, denn wir stimmen der Impfung beim Kinderarzt ja explizit zu. Andererseits machen wir uns ja auch schuldig wenn wir nicht impfen und unser Kind durch eine durch eine Impfung zu verhindernde Krankheit einen bleibenden Schaden davon trägt. Ein Dilemma mit dem wir Leben müssen. Dr. Ulrich Koch sagte so sinngemäß wie ich es noch wiedergeben kann „…sie impfen einen Körper der 100%ige Gesundheit hat…was erwarten sie? Das der Körper dann mehr wie 100% Gesundheit erfährt?“. Ich finde ein Gedanke den man teilen kann und der eine gewisse Logik besitzt. Dieser Gedanke ist auch mittlerweile eine Meinung die ich ein Stück weg vertrete und jedem erzähle der mich auf das Thema Impfen anspricht im Bekanntenkreis. Ein Gedanke der zum Denken anregt und zum sich mit dem Thema auseinandersetzen…

HomöopathieIm übrigen referiert Herr Dr. Ulrich Koch in seinem Vortrag auch den homöopathischen Aspekt, was für viele vielleicht auch ein Anreiz sein könnte sich mal einen Vortrag von ihm anzuhören oder ggf. ein wenig Literatur nachzuschlagen. Kinderkrankheiten können auch anders verlaufen als ich oder mein Bruder das erlebt haben auch das ist mir klar. Impfen hat auch seine Vorteile, die man nicht von der Hand weisen kann. Aber welchen Preis zahlen wir dafür…irgendwann?  Meine Ansicht ist die, dass ein Organismus etwas „erleben“ muss um zu lernen wie man reagiert. Heißt das Immunsystem muss lernen wie es am besten auf bestimmte Einflüsse reagiert. Unterdrücke ich jegilche Reaktionen so wird das Immunsystem auch nichts lernen und wird früher oder später vor einem Problem stehen. Nämlich genau dann wenn zu viele Faktoren auf einmal aufeinander treffen und das Immunsystem penetrieren bis es daniederliegt. 

Wenn es nach der STIKO geht, so lese ich da zwischen den Zeilen, dass lieber einmal mehr geimpft wird wie zu wenig. Nur lehrt uns die Zeit eigentlich das mehr oder viel hilft viel nicht immer das Beste ist. Zum Schluss möchte ich noch etwas zum Thema Homöopathie loswerden. Benutzen wir ebenfalls und hat uns scheinbar auch immer gut geholfen. Unsere Kinderärztin kennt sich auch in diesem Fach aus und hat uns immer entsprechend unterstützt es auch zu nutzen.

Weiterführende Links

http://www.impfkritik.de/impfkomplikationen/index.htm 

https://www.facebook.com/DasMaminetz/posts/314793345238793 

Links zu Impfzusatzstoffen

http://www.impfschaden.info/de/impfungen-allgemein/impfstoffe/zusatzstoffe.html

http://www.slideshare.net/WernerBeinhartChemtrails/drseefeld-giftigkeit-von-impfzusatzstoffen

Geburtshaus Frankfurt – http://www.geburtshaus-frankfurt.de/

Vortrag im Geburtshaus von Dr. Ulrich Koch – http://www.geburtshaus-frankfurt.de/?p=33

 

Über den Autor:
Chris Pape verheiratet und Vater von zwei Kindern
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VIELEN DANK für diesen durchaus spannenden und kritischen Beitrag zum empfindlichen Thema impfen, Chris! Wir haben Chris von Luxuskrümel gefragt, ob er eine kritische Sicht in Form eines Gastbeitrages verfassen mag und ja, wir sind wirklich sprachlos, wie fundiert der Beitrag geworden ist! VIELEN VIELEN DANK! 🙂 Nur so können wir als unabhängiges Magazin auftreten und alle „Eventualitäten und Kritiken“ behandeln. Sehr toll!

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2 Kommentare

  1. “…sie impfen einen Körper der 100%ige Gesundheit hat…was erwarten sie? Das der Körper dann mehr wie 100% Gesundheit erfährt?”
    Nunja, der Vergleich hinkt ein bisschen, ich schließe ja auch eine Versicherung ab, bevor der Schaden eintritt und ähnlich ist das Impfen zu sehen.
    Es gibt sicher sehr hilfreiche Impfungen aber auch weniger sinnvolle. Was mich immer schockt, ist wenn eine fast neue Impfung am Markt sofort in den STIKO-Plan aufgenommen wird.
    Sehr schade finde ich, dass bei diesem Thema auf beiden Seiten gelogen und betrogen wird.
    Sowohl Impfgegner als auf -befürworter. Es geht bei dieser Diskussion schon lange nicht mehr um das Wesentliche – nämlich das Kind.
    Zurück bleiben verunsicherte Eltern, die für ihre Kinder eigentlich nur das Beste wollen, aber -von beiden Seiten belogen- gar nicht mehr wissen können, was ist richtig und was falsch.
    Das Buch „Impfungen 99 verblüffende Tatsachen“ von Lenzen-Schulte _scheint_ sich zwischen den verhärteten Fronten zu bewegen…

  2. Nun ja eine Impfung ist nicht wirklich eine Versicherung und deshalb denke ich, kann man Impfen und Versicherung auch nicht wirklich miteinander vergleichen. Mit dem Impfen möchte man etwas was in der Zukunft liegen würde verhindern und mit der Versicherung möchte man etwas was vielleicht mal passiert abfangen und oder ausgleichen.
    Im allgemeinen sollte man das Thema „Impfen“ nicht nur im Bezug auf das Kind sehen, dann auch erwachsene müssen sich ab und an impfen lassen. Klar ist im Kindesalter die Impfhäufigkeit deutlich höher, aber generell betrifft es alle Altersschichten. Kinder stehen nur mehr im Focus bei dem Thema.

    Mir fallen da noch ein paar zusätzliche Wörter ein im Bezug „Leistungsoptimiert“ „impfen bis der Arzt kommt“