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Hepatitis B Auffrischimpfung und Termine

Hepatitis B ist einer der fünf Formen von Hepatitis. Diese Leberentzündung verläuft bei Kindern in zwei Dritteln aller Fälle ohne Symptome; bei dem letzten Drittel kann der Verlauf der Hepatitis unterschiedlich ausfallen. Die Ständige Impfkommission rät dazu, dass Säuglinge im ersten Lebensjahr vier Mal in bestimmten Abständen geimpft werden, um die Grundimmunisierung zu vervollständigen. Eine Auffrischimpfung wird nicht empfohlen.

Gelbsucht bei Leberentzündung

Die Erreger der Hepatitis werden in die Hepatitis-A- bis Hepatitis-E-Viren unterteilt. Die Viren, die Hepatitis B auslösen, werden hauptsächlich durch Sexualkontakte, aber auch durch Blut übertragen. Bis die Krankheit nach der Ansteckung ausbricht, vergehen bis zu sechs Monate. Bei zirka 65 Prozent stellen sich keine Symptome ein; bei Betroffenen, bei denen die Krankheit ausbricht, kommt es zu grippeähnlichen Beschwerden, zu denen Bauchschmerzen und Übelkeit durch eine Vergrößerung der Leber hinzukommen.  Nach etwa einer Woche gehen diese Symptome in eine Gelbsucht über, da die entzündete Leber nun nicht mehr ihren Aufgaben in Bezug auf Stoffwechsel und Verdauung nachkommen kann. Der Urin färbt sich dunkel, der Stuhl hell, Haut und Augenweiß können eine gelbliche Färbung annehmen. Auch ein Juckreiz der Haut kann hinzukommen.

Komplikationen einer Hepatitis

Als Komplikation der Hepatitis B gelten eine besonders schwere Form, bei der das Funktionsgewebe der Leber zu Grunde geht und der Patient meistens stirbt. Unter einem Prozent aller Hepatits-B-Patienten erleiden diese Form. Bei bis zu 30 Prozent besteht die Gefahr, dass die Hepatitis einen chronischen Verlauf nimmt und in einer Leberzirrhose endet. Auch Entzündungen von Gelenken, der Niere oder des Herzens sowie Leberkrebs sind als Folge einer Hepatitis möglich.

 Die Therapie einer Hepatitis B findet symptomatisch statt. Damit das Stoffwechselorgan Leber nicht unnötig belastet wird, werden Medikamente so weit wie möglich reduziert.

 

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