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Erziehungsratgeber: 2 Jahre – Der eigene Wille der Kinder

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Bisher war es immer noch recht einfach, dass Kind von dem zu überzeugen, was man selbst am besten findet. Doch sind die Kleinen erst mal 2 Jahre, ändert sich einiges. Der eigene Wille paart sich mit der Trotzphase und eine schwierige Phase für Eltern und Kinder steht an. Die Kleinen versuchen permanent den eigenen Willen durchzusetzen und das wenn’s sein muss, sehr ausdauernd. So wird z.B. der Einkaufsbummel zum Spießroutenlauf, denn sobald das Kind etwas möchte wird natürlich auch versucht, dies durchzusetzen. Nicht selten schmeißen sich die Kinder dann auf den Boden und schreien und kreischen wild umher. Den Eltern ist diese Situation meist total peinlich und um eben dieser zu entweichen, wird der Wille des Kindes durchgesetzt. Ich glaube, diese Situation kennt jeder, doch ob das so richtig ist? Ich glaube das steht außer Frage, denn jedem Elternteil ist sicherlich klar, dass das der falsche Weg ist. Doch um eben dieser peinlichen Situation aus dem Weg zu gehen, lässt man es schon mal durchgehen. Doch wie viel eigener Wille ist ok? Und wann sollte man wirklich konsequent sein? Meist gibt es hier zwei Extreme. Zum einen gibt es die Eltern, die nichts durchgehen lassen und zum anderen Eltern die alles erlauben. Eine Mischung aus beidem wäre ideal, doch ist diese leider sehr selten.

Alles durchgehen lassen
– führt in den meisten Fällen dazu, dass die Kinder ihre Eltern meist komplett im Griff haben. Solang das Kind Zuhause ist, kann es ja noch gut gehen, denn die einzigen Personen die es mit- oder abbekommen sind die eigenen Eltern. Doch sobald es in den Kindergarten geht, wird es schwierig. Ein „Nein“ oder „teilen“ kennt das Kind nicht und akzeptiert es auch nicht. Nur ist es dann so, dass die Erzieher nicht zu allem „ja und Amen“ sagen. Meist reagieren die Kinder dann so, dass sie nicht mehr in den Kindergarten wollen oder sich in ihrem Verhalten total verändern. Eltern und Kinder sind verzweifelt.

[singlepic id=116 w=320 h=240 float=left]Nichts durchgehen lassen – ist ebenfalls schwierig und falsch. Kinder müssen Selbstvertrauen entwickeln und dazu gehört auch, dass sie einen eigenen Willen haben. Somit sollte man nicht alles was sich das Kind ausdenkt oder in den Kopf setzt, durch ein „Nein“ unterbinden. Man muss abwägen und überlegen, ob es jetzt so schlimm wäre, wenn man einfach mal nachgibt. Beispiel: Das Kind möchte unbedingt ein Gummibärchen. Da aber gleich Mittag ist, verbietet man es. In einer solchen Situation kann man doch mal ein Auge zudrücken und einen Kompromiss eingehen oder?
Die richtige Mischung macht´s

Wer „nein“ und „ja“ miteinander verbindet und dem Kind ermöglicht, Selbstvertrauen entwickeln zu können wird wohl die wenigsten Probleme haben. Doch es ist auch ein schwieriger Weg. Man muss abwägen und von eigenen Erziehungswünschen und Vorstellungen abweichen. Man sollte nicht versuchen, einen bestimmten Typ Mensch aus dem Kind machen zu wollen. Man kann stets in eine bestimmte Richtung lenken, sollte aber immer genügend Platz für eigene Vorstellungen einräumen. Kinder brauchen klare Regeln und Rituale, doch je Älter sie werden, je mehr muss man sie einbeziehen und fördern.

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