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Kinder – Die Generation Handy

Ein achtjähriger Steppke der mit Feuereifer auf einem Handy rumtippt – kein seltener Anblick mehr. Was zu unserer Zeit noch Sticker- oder Poesiealben waren, das sind heutzutage Handys. Zweitklässler die schon mit dem neusten Handymodell aufwarten und es stolz präsentieren – Alltag. Da nutzt auch der Rundbrief des Schuldirektors nichts mehr, der nicht dafür verantwortlich sein möchte wenn solche Wertgegenstände in der Schule abhanden kommen.  Längst haben die Mobilfunkgeräte schleichend Einzug in den Schulen gehalten und auch die Grundschulen bleiben davon nicht verschont.

Ab wann ein Handy?

Die Frage kann man sicherlich nicht pauschal beantworten. Das muss wohl jede Mama und jeder Papa für sich und den eigenen Nachwuchs selber entscheiden. Allerdings sollte man sich nicht von dem eigenen Kind ein schlechtes Gewissen einreden lassen, wenn es mit acht oder neun Jahren noch kein Handy hat, wo doch fast alle in der Klasse schon eins haben. Hier solltest Du dich ganz alleine auf das eigene Bauchgefühl verlassen. Auch wenn es manchmal schwer fällt, muss man dem Nachwuchs nicht immer jeden Wunsch erfüllen.

Welches Modell darf es denn sein?

Diese Frage stellt man am besten nicht dem Nachwuchs, denn dann fällt man als Eltern wahrscheinlich aus allen Wolken. Bei diesem Thema sind die Kinder meist viel besser informiert als wir Eltern. Erschreckende Erkenntnis aber leider ernüchternde Realität. Fakt ist aber das ein Grundschüler wohl kaum über das neuste Gerät verfügen muss. Denn das Handy, sollte einfach als Mittel zur Kommunikation gesehen werden und nicht als Statussymbol, das sollte man als Eltern seinem Nachwuchs auch begreiflich machen. Für Kinder im Grundschulalter reichen Modelle die über die Grundfunktionen verfügen aus.

Ältere Kinder oder Teenager haben in der Regel schon ganz andere Vorstellungen und möchten natürlich nicht mehr nur ein Handy haben das sowieso vollkommen „uncool“ ist, sondern wenn dann muss es schon ein Smartphone sein. Hier haben einige Hersteller reagiert und bieten genau für diese Zielgruppe günstigere Modelle an.

Die Kontrolle behalten

Ist manchmal gar nicht so einfach. Wenn Du selbst einen Vertrag bei einem Mobilfunkanbieter hast, besteht die Möglichkeit sich zu erkundigen ob es die Möglichkeit gibt eine sogenannte Kinderkarte zu bekommen. Damit kann das Kind kostenlos mit Mama oder Papa telefonieren, außerdem sind bei solchen Karten in der Regel auch teure Servicenummern automatisch gesperrt. Eine Prepaidkarte wäre eine weitere Möglichkeit die Kosten in einem überschaubaren Rahmen zu halten.

Hat der Nachwuchs ein Smartphone ist hier noch einmal mehr Vorsicht gefragt. Denn mit diesen Geräten kann man natürlich auch im Netz surfen. Hat man am heimischen Rechner die Möglichkeit einen speziellen Zugang fürs Kind einzurichten, entfällt diese Schutzfunktion bei diesen mobilen Geräten. Umso wichtiger also, dann ein extra Auge darauf zu haben um sich und den Nachwuchs vor explodierenden Kosten zu schützen. Denn häufig wird nicht darüber nachgedacht das nicht alle Downloads oder Apps kostenlos sind und so häuft sich schnell mal eine hübsche Summe an.

 

 

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