Das Baby will nicht frieren
Wenn Ihr Baby in einem Wintermonat geboren wurde, sollten Sie es vermeiden, in den ersten Lebenstagen an die kalte Luft zu gehen. Aber auch schon ältere Babys sollten nicht länger als eine halbe Stunde mit nach draußen genommen werden, wenn die Temperatur schon klirrend kalt ist. Ob dem Kind warm genug ist, können Sie am besten in dem kleinen Nacken feststellen: dieser sollte in jedem Falle warm sein.
Natürlich ist es äußerst wichtig, wie Sie Ihrem kleinen Schatz einpacken. Die „Zwiebelvariante“ ist die effektivste, dass heißt, das Baby mit so vielen Schichten wie möglich einzukleiden. So kann der kleine Körper, der die eigene Wärme noch nicht halten kann, nicht so schnell abkühlen. Durch diese Kleidungsschichten kann nämlich die dazwischenliegende Luft die Wärme gut speichern. Das gilt sowohl für Jung als auch Alt. Zum Beispiel erfüllt diese Reihenfolge besonders gut ihren Zweck: ein Body aus Baumwolle, dann eine Strumpfhose und ein Strampelanzug. Darüber noch eine Jacke und einen Thermo- oder Schneeanzug, Mütze und kleine Fäustlinge dürfen dabei auch nicht fehlen. Damit auch die noch sehr zarte Haut des Babys (besonders im Gesicht) vor der Kälte zu schützen, sollten Sie diese mit einer fettigen Creme einreiben, oder einer Creme ohne Wasser. Für zusätzliche Kälteisolierung können Sie auch sorgen, indem Sie beispielsweise für den Kinderwagen eine Styropor- Platte oder eine kleine Isomatte zurecht schneiden und hineinlegen. Wärmflaschen sind nicht so gut geeignet, da die Kleinen sich daran verbrühen können.


