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Alle Jahre wieder – Süßigkeiten, bis der Magen schmerzt

Gerade zur Weihnachtszeit essen Kinder mehr Süßigkeiten als sonst. Die Tante bringt zum Adventstee Schokolade mit, der Onkel verschenkt Lakritze und Oma steckt zwischendurch Schmalzgebäck in die weit geöffneten Münder der Kleinen.

Gesund ist das alles nicht. Den Schaden in Grenzen halten kann man, wenn man Süßigkeiten selbst herstellt. So weiß man zumindest, dass die Naschereien nicht noch zusätzliche Farb- und Konservierungsstoffe enthalten – an Zucker, Honig oder anderen Süßungsmittel geht aber auch hier in den meisten Fällen kein Weg vorbei. Einfach herzustellen sind Müsliriegel. Suchen Sie sich Nüsse aus, die Sie und Ihre Kinder besonders gerne mögen: Gehackte Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse oder Kokosflocken sind leicht erhältlich und schmecken den meisten Naschkatzen. Vermengen Sie vier Tassen der Nussmischung mit vier Tassen Haferflocken in einer Schüssel. Eine Tasse Honig wird mit einer halben Tasse Öl in einem Topf vorsichtig erhitzt und zu den Nüssen gegeben. Wer seinen Riegeln einen besonders weihnachtlichen Geschmack geben möchte, fügt eine Prise Zimt hinzu.

Da die Masse sehr klebrig ist, rühren Sie sie am Besten mit einem Löffel um. Sie muss relativ fest sein, da der Honig bei Backen erst flüssig wird, bevor er karamellisiert. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gibt man nun die Nussmasse und verteilt sie gleichmäßig. Wenn Sie beim ersten Versuch eine kleinere Menge probieren möchten, rechnen Sie die Mengen runter und verteilen die Masse dann in einer ausgelegten Auflaufform.

Bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen werden die Riegel nun für 15 bis 20 Minuten gebacken. Ist der Nussteig nach 15 Minuten noch nicht goldbraun gefärbt, sollten Sie in der Nähe des Ofens bleiben und oft kontrollieren. Der Honig karamellisiert nun sehr schnell – warten Sie zwei Minuten zu lang, ist er unter Umständen verbrannt.

Anschließend lassen sich die Süßigkeiten in lauwarmen Zustand in die gewünschte Form schneiden. Statt Riegel kann man die lauwarme Masse auch in mundgerechte Häppchen zupfen, so dass man eher einen Bonbon-Effekt erreicht.

Natürlich gibt es bei diesem Rezept zahlreiche Variationen. Sie machen reine Nussriegel ohne Haferflocken, Sie ergänzen die Masse mit Trockenfrüchten oder geben einige Schoko-Drops hinzu. Ihrer Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt! Eventuell müssen Sie dann mit der Menge von Honig und Öl variieren, da diese von Trockenfrüchten stärker aufgesogen wird als von Nüssen.

 

© Gina Sanders – Fotolia.com

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